Über mich & Kontakt

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Gelernt habe ich ursprünglich mal den Beruf des Verlagskaufmanns. Eine Beraterin der Arbeitsagentur wies mich nach dem Abi darauf hin, dass es in Hamburg, meiner Heimatstadt, doch eine Reihe von Verlagen gab – »warum versuchen Sie nicht, dort einen Ausbildungsplatz zu bekommen?« Das hat geklappt, und die Zeit bei Gruner + Jahr direkt am Hafen war auch eine, die ich nicht missen möchte. Zugleich merkte ich, dass mich das Recherchieren und Schreiben mehr interessiert als der dazugehörige Vertrieb oder das Anzeigengeschäft. Es folgten Praktika und ein Volontariat bei dem Magazin Tomorrow im Verlag Milchstraße, an die sich heute nur noch Ältere erinnern dürften. Nach zwei Jahren habe ich mich zum ersten Mal selbstständig gemacht, für die »Süddeutsche Zeitung«, »Frankfurter Rundschau«, »Tagesspiegel«, »Spiegel Online« und »TV Digital« gearbeitet und nebenbei studiert – Medienkultur, Politik und Geschichte. 2004 bin ich nach Frankfurt zum Holtzbrinck-Verlag gegangen, um dort als Redakteur die Tageszeitung »News« mit aufzubauen – auch von dem Projekt ist nichts Bleibendes übrig geblieben. Nach einem Jahr bin ich ausgestiegen, nach Hamburg zurück, um das Studium fortzusetzen und in Redaktionen als Textchef oder bei Magazinentwicklungen mitzuarbeiten.

2009, zu Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise, entstand in meiner Bürogemeinschaft auf St. Pauli die Idee, ein Magazin zu entwickeln, das sich mit nachhaltigem Wirtschaften auseinandersetzt, Alternativen zu unserem herkömmlichen Konsum- und Arbeitsalltag vorstellt und Sozialunternehmern eine Bühne gibt, von denen es damals noch nicht so viele gab. Das Magazin bekam den Namen »enorm«, die erste Ausgabe erschien im März 2010 und Thomas Friemel, der die Idee zu dem Heft hatte, fragte mich, ob ich als stellvertretender Chefredakteur fest einsteigen will. Zusammen haben wir das gemacht, was etwas später »konstruktiver« Journalismus genannt wurde. Wir nahmen gesellschaftliche Probleme und Missstände zum Anlass, um nach Menschen zu suchen, die Lösungen entwickeln und daraus Initiativen starten oder Start-ups gründen. Oder die versuchen, in größeren Unternehmen einen Wandel anzustoßen. Thomas zog sich 2013 zurück, ich übernahm des Job des Chefredakteurs, und es kamen mehr Themen dazu. Das, was »Corporate Social Responsibility« (CSR) genannt wird, wurde wichtiger, ebenso die Digitalisierung, die Zukunft der Arbeit, politisches Engagement und der alltägliche Konsum.

Seit 2018 arbeite ich wieder als selbstständiger Journalist und Autor an diesen Themen, zum Beispiel für das »Kursbuch«, den »stern«, den »Spiegel«- oder den Murmann-Verlag. Ich bin Mitglied des Deutschen Journalistenverbands, der Freischreiber und des Netzwerks Weitblick.